Studio Tag 4

Die sitzen im Knast, in Folge einer üblen Prügelei…
Vielleicht haben sie sich einfach in Luft aufgelöst?
Äfach zu bläd um do Musik zu mache, klingt bstimmt alles kagge.
Ach, die sind gar net im Studio!
Die hawwe sisch gegeseidisch die Gosch vollgeschlache!

Die Verwirrung ist groß. Die Band wird vermisst. Was ist passiert?
Hier is se true story:

Friedlich lief der vierte Tag ab. Und zudem hoch motiviert. Es wurde gearbeitet, wie sonst nur Unter Tage. Alle waren vertieft ins Musizieren, Hören, Lauschen, Genießen was sie da hörten. Und niemand ahnte, was an diesem wundervollen Tage noch passieren sollte.
(Ab hier wirds vielleicht ein wenig märchig)
Doch dann geschah es. Plötzlich wurde es kalt, die Sonne verschwand und dunkle Wolken zogen am Himmel auf. Ein kalter Schauer lief jedem der vier Ritter der königlichen Rittergarde den Rücken runter. Alle konnten sie sie hören. Die Hexe, sie sprach zu ihnen: „Kommt zu mir!“ Danach lachte sie, wie eben nur eine Hexe lachen kann. Und so plötzlich, wie sich der Himmel verdunkelte, war auch alles wieder vorbei. Vögel sangen fröhlich, Kinder spielten im Dreck, alles paletti, als hätte niemand, außer den vier Rittern der königlichen Rittergarde natürlich, gerade mitbekommen was geschehen war.
Die vier Ritter der königlichen Rittergarde hatten nun keine andere Wahl, als dem Ruf der Hexe zu folgen und in die Hexenstadt zu reiten. Denn was noch schlimmer war als zu ihr zu reiten war nicht zu ihr zu reiten! So ritten die vier Ritter der königlichen Rittergarde geschwind durch Nacht und Wind in die Hexenstadt, um der Hexen Worte Folge zu leisten.
Kaum angetroffen wurden sie in ein kaltes, nasses, dunkles Kellergewölbe geführt. Menschen mit Buckeln, Menschen mit Affenköpfen, Menschen mit drei Augen und Menschen ohne Buckel, Kopf und Augen: die vier Ritter der königlichen Rittergarde waren in der Hölle gelandet!
Nun sollten die vier Ritter der königlichen Rittergarde einen geheimnisvollen Zaubertrank trinken. Naja, eine wirklich groß andere Wahl hatten sie nicht. So wurde eine Runde des seltsam-dampfenden Hexengebräus getrunken um die Hexe nicht zu verärgern. Nach etlichen weiteren Gläsern des Todestrunks war klar, das nimmt kein gutes Ende.
Als die Hexe kurz abwesend war (ja, auch Hexen müssen pinkeln) schmiedeten die vier Ritter der königlichen Rittergarde einen waghalsigen Plan. Sie wussten, wenn sie alle weiter tranken, würden sie für immer in der Hölle feststecken. Sie beschlossen, zu dritt für vier weiter zu trinken. Einfach, aber genial!
So schafften es dann sogar drei der vier Ritter der königlichen Rittergarde, die Hexe unter den Tisch zu saufen. Schnell lud der vierte Ritter die drei Ritter, die sich für die Gruppe opferten und für vier tranken, auf sein Pferd und ritt so schnell er nur konnte aus der Hexenstadt.

Kurzum: hier isset stinkend langweilig. Und noch en Abend nur unter uns hätte keiner durchgestanden. Also ab ins Auto, ab in die Party-People-Halli-Galli-Drecksau-Party-Stadt Trier und hauptsache mal wieder unter Leute kommen. Auch wenn alle anfänglich ein wenig nervös waren, ist doch alles ganz glimpflich abgelaufen. Nun sind die vier Ritter der königlichen Rittergarde ein wenig müde, naja, eigentlich schlafen drei der vier Ritter noch immer tief und fest. Ma kanns sich ja leiste!
Sodele, König Andreas hat Brötchen mitgebracht. Jetzt wird gefrühstückt.

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