Inflation des guten Bieres

Zunächst einmal eine Einleitung an alle Kiffer, die dachten dies wäre „out“:
Ja! „Feels like heaven“ von Fiction Factory ist wieder erlaubt. Also traut euch und greift zum zwiespältigen Gewürz.
Was ihr einst als Kartoffelbreigewürz benutztet, ist jetzt wieder „in“. Also schäme dich nicht.
Ich weiß selbst, als du sechszehn warst, war es verpöhnt Fiction Factory zu hören. Spätestens ab heute ist es allgemein wieder anerkannt.
Ja, wir wissen alle, Bushido und Konsorten waren nie „in“. Fiction Factory dominierte die Szene bis 1999.
Alles was danach kam, war das, was man vorher so hörte. Beispielsweise Fear Factory.
Als Autor dieses Textes nehme ich mir nun eine kurze Auszeit -und die brauche ich jetzt wirklich.
Ich genieße mein Selbst bei einem völlig überraschenden Lied von Fiction Factory. Soweit ich weiß, nennt man es „Feels like heaven“.

Teil 2 des Dramas ( Der Autor roch zu an einer Zigarette, die ein muskatähnliches Aroma in sich zu tragen schien) :
Folgendes ereignete sich…
„Feels like heaven“ ertönte zum vierhundertsten Male in dieser Nacht. Der Autor erschien erzürnt über diese Neuigkeiten. JA, er war arrogant auf dies. Nun schreibt eben jener:
Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass eben jene Charaktere der Schöpfung unseres christlichen Gottes -wenn auch wider Willens- ein vollkommenes Gefühl der sogenannten Verarschung des lebendigen Schicksals hinter sich wissen sollten. Denn jeder weiß, wer heute muskatähnliche Zigarettenaromen zu riechen meinte, wird wohl oder übel eine Mischung aus Sido und Bushido erfahren haben müssen sollen können.

Wenn der Autor nun erwähnen dürfte, dass Fiction Factory mit ihrem Hit „Feels like heaven“ auch die jüngeren Jahgränge erreicht haben dürfte, müssen sich ebene jene Leute, die sich enem Hit wie diesem noch nie auseinandergesetzt gefühlt haben sollen müssten, mit folgendem Entschluss wiedergespiegelt sehen: Ja, ich bin schwach! Und ich bin verdammt stolz darauf! (Ja, mein lieber Leser, wie immer bist du schwach).
Du wirst dich vielleicht noch nicht einmal den Qualen des Alters eines ausgebildeten Riechers muskatähnlicher Gedämpfe auseinandergesetzt gefühlt haben, dennoch wirst du gemerkt haben, dass dir jedes verdammte Lied gefiel, je nachdem wie man es dir schmackhaft machte. Okay, heute könnte man unmoralische Rapmusik hören. Aber spätestens nach meinem nun fünfhundeteinundachtzigsten ausgesprochenen Male, solltest du wissen, dass auch Fiction Factory ein komplettes Universum auf den Kopf stellen kann. Ja, das können sie. Danke! (Der Autor steht nun einem beinahe verlorenen Kampf gegen die seltSamen Geister der seltsamen bewusstseinerweiternden Mächte entgegen).

„Heaven is closer“ sangen sie einst, unsere Helden. Na und, das ist zeitlos.
Liebe Jünglinge(n),
ob du dich abschleppen lässt oder abschleppst, du wirst zu den schwächsten Menschen der Weltgeschichte gehören -aber ich weiß, es herrscht Konkurrenzdruck unter euch. Ich hörte, kurz vor Frankenthal solle eine angenehme Gleise sein, um sich zum Herrscher über das eigene Leben zu erklären. Vielleicht feelt es like heaven. Wer weiß.

Jedenfalls zeichnet sich in meiner Statistik ab, dass Bier zweitrangig werden könnte. Gin Tonic scheint eine gelungenere Alternative zum Sinneswandel oder unendlichen Festhaltens bereits vorhandener Gedankenströme zu sein.

(Der Autor begibt sich nun zu Bette, da ihm dies sein menschenähnlicher Blutkreislauf  auferlegte. Vielleicht wird er diese Geschichte nie zu Ende erzählen.)

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